PiA-Protest-Spot

Der Videospot, den politisch aktive Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen in Ausbildung (PiA) und ihre UnterstützerInnen, u.a. Regisseurin Johanna Ickert, am 18. März im Rahmen des 3. PiA-Politik-Treffens veröffentlichten, bringt es auf den Punkt: „Es ist ein unhaltbarer Zustand!“ Psychotherapeuten-/innen in Ausbildung arbeiten im Anschluss ihres Studiums mindestens 1.800 Stunden im ganzen Bundesgebiet in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken. Sie werden dafür jedoch aufgrund des fehlenden Rechtsanspruchs gering bis gar nicht entlohnt. Zusätzlich bezahlen sie ihre hohen Ausbildungsgebühren aus eigener Tasche. Doch die nötige Gesetzesreform wird hinausgezögert.

Die prekären Bedingungen sind für einen Beruf, der eine hohe Verantwortung für die Versorgung psychisch Erkrankter trägt, inakzeptabel. Es mutet geradezu mittelalterlich an in einem Land, das Mindestlohnbestimmungen und arbeitsrechtliche Standards kennt. Psychologie- und Pädagogik-Studierende, angehende Psychotherapeuten und zahlreiche Berufs- und Fachverbände (siehe Video-Abspann) fordern die Gesundheitspolitiker/innen der Regierungsparteien auf, diesen Missstand endlich mit einer Gesetzesreform aus der Welt zu schaffen.

Wir vom Berliner PiA-Forums bedanken uns für das Video und unterstützen dieses!

Link zum Spot: http://youtu.be/s30N1QmsQfA

Mehr Infos zum Spot: http://psychotherapeutenwiki.de/PiA-Videospot/

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